Im Nebel
von Julia am 15. Januar 2012
Nebel und Regen
Herbstende, Winter, Frühlingsschlamm und Regen,
Euch stillen Zeiten schlägt mein Herz entgegen,
Der kalte Dämmer eures Nebelgrau s
Umhüllt wie Bahrtuch mich und Totenhaus.
Wenn eisige Winde durch die Ebnen fegen,
Die Wetterfahnen kreischend sich bewegen,
Dann breitet, wilder als im Lenzgebraus,
Die Seele ihren Rabenfittich aus.
Denn nichts ist süsser für ein Herz voll Trauer,
Auf das der frostige Reif sich niedersenkt,
Ihr bleichen Himmel, unsrem Land geschenkt,
Als eurer ewigen Dämmrung fahler Schauer.
Wenn nicht zu zwein in mondlos stiller Nacht
Wir Brust an Brust den Schmerz zur Ruh gebracht.
Charles Baudelaire
Diese Fotos entstanden bei meinem heutigen Spaziergang in den Bonner Rheinauen. Bei dem Nebel musste ich einfach endlich mal wieder fotografieren gehen. Da die Fotos etwas melancholisch sind, verspreche ich euch das nächste Mal wieder stimmungsaufhellende Fotos.








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